Diskussion mit Marc Henrichmann (MdB)

Marc Henrichmann (MdB) im Zentrum der Liebfrauenschule
Marc Henrichmann (MdB) im Zentrum der Liebfrauenschule

Am 11.07 hatten die Schüler des Jahrgangs 9 die Gelegenheit dem Havixbecker Marc Henrichmann (MdB) Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren.

Nachdem Herr Henrichmann von Schulleiter Heinrich Willenborg begrüßt wurde, stellte er sich den Schülerinnen und Schülern vor und erzählte von seinem Werdegang in die Politik. Danach wurde er mit Fragen zu ganz unterschiedlichen Themen konfrontiert.

Das erste Thema betraf das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das sich gegen Hetze und gefälschte Meldungen in sozialen Netzwerken richten soll. Wer entscheidet, welche Bilder und Texte veröffentlicht werden dürfen und welche nicht? Wie sieht es aus mit der Überwachung von Bürgern durch Polizei und Justiz? Hier sei die politische Diskussion in vollem Gange, berichtet Henrichmann und betont: "Wichtig ist, dass niemand allein entscheidet!"

Aus aktuellem Anlass wurde er auch nach seiner Meinung zum Foto von Mesut Özil mit dem türkischen Präsidenten Erdogan gefragt. Der Politiker sieht dies als schlechten Stil an und fände es notwendig, dass der Nationalspieler dazu Stellung bezieht statt zu schweigen.

Auch bei zwei weiteren Themen zeigte Marc Henrichmann klare Kante. "Das Dieselverbot halte ich, so wie es in Hamburg umgesetzt wird, für totalen Quatsch." Lösungen müssten her, aber in der Politik gebe es die goldene Lösung leider eben selten.

Auch die Twitter-Aktivitäten von Donald Trump sehe er sehr kritisch und wenig zielführend. Nicht schreiben, sondern miteinander reden und diskutieren sei wichtig, gab er den Schülerinnen und Schülern zum Abschluss mit auf den Weg.

Ch. Ihmenkamp