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Ein Gewinn für alle Beteiligten

Janina Enning, Lioba Tenbohlen und Lena Nowack
Janina Enning, Lioba Tenbohlen und Lena Nowack

Es sind spannende Einblicke, die die beiden jungen Frauen an der Liebfrauenschule erhalten: Lena Nowack (28 Jahre), Semesterpraktikantin, und die 19-jährige Lioba Tenbohlen, Bundesfreiwilligendienstlerin, unterstützen die Schulsozialarbeit. Die Bilanz ist ausgesprochen positiv.

Seit Beginn dieses Schuljahres wird die Schulsozialarbeit an der Liebfrauenschule unter der Leitung von Schulsozialarbeiterin Janina Enning von Lena Nowack (28 Jahre), Semesterpraktikantin der Sozialen Arbeit (in Kooperation mit der FH Münster), und der 19-jährigen Lioba Tenbohlen , Bundesfreiwilligendienstlerin (in Kooperation mit dem FSD Münster), unterstützt. Der Alltag an der Schule bereitet beiden sehr viel Freude, da er sehr vielfältig ist und viele spannende Einblicke in unterschiedliche neue Arbeitsbereiche bietet, die die berufliche Orientierung unterstützen, heißt in einer Pressemitteilung der Schule.

Wenn Lena Nowack ihren Arbeitstag an der Liebfrauenschule beginnt, führt ihr erster Weg sie in das gemeinsame Büro der Praktikantin und der Bundesfreiwilligendienstlerin. Dort bespricht sie sich zunächst einmal mit Janina Enning, die sie anleitet.

Zu Lena Nowacks Aufgaben zählen die sozialpädagogische Unterrichtsbegleitung einzelner Schülerinnen und Schüler sowie dazugehörige Reflexionsgespräche, Einzelfallberatungen, Konfliktlösungen und -präventionen, soziales Lernen in den Klassen und die Unterstützung der Übermittagsbetreuung. Nicht nur schulintern bekommt Lena Nowack die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, sondern auch außerhalb der Schule, wenn sie Kontakt zu verschiedenen Netzwerkpartnern wie dem Jugendamt oder anderen Beratungsstellen knüpft.

„Das Praktikum an der Liebfrauenschule war für mich genau die richtige Entscheidung. Ich kann viele Erfahrungen in verschiedenen Bereichen sammeln, was mir bei der Wahl meines zukünftigen Berufsfeldes mehr Sicherheit gibt. Ich fühle mich hier an der Schule ernst genommen, da mir Verantwortung übertragen und Vertrauen geschenkt wird. Ich bekomme Freiraum, um eigene Projekte zu entwickeln und durchzuführen, kann dabei jederzeit bei Frau Enning oder auch anderen Kolleginnen um Unterstützung bitten und bekomme Rückmeldung.“

Lioba Tenbohlen startet direkt in den Klassenräumen, in denen sie zur Unterrichtbegleitung eingesetzt ist. Hierbei unterstützt sie einzelne Schülerinnen und Schüler, die Hilfe benötigen, indem sie inhaltlichen Stoff noch einmal erklärt und gemeinsam mit dem jeweiligen Kind oder Jugendlichen die Aufgabe bearbeitet. Zusätzlich unterstützt sie die Schulsozialarbeit und bekommt auch dort kleine Einblick in den Arbeitsalltag. Nach der sechsten Stunde ist Lioba Tenbohlen in der Übermittagsbetreuung eingesetzt.

„Der Bundesfreiwilligendienst an der Liebfrauenschule ist eine sehr gute Entscheidung gewesen. Ich bekomme viele Einblicke in den Lehramtsberuf, aber auch in den Beruf der Schulsozialarbeit. Dies ist eine große Bereicherung in Hinblick auf die spätere Berufswahl. Es wird einem viel Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht, wodurch ich mich hier sehr wohl fühle“, sagt die 19-Jährige.

Zusammen haben Lena Nowack und Lioba Tenbohlen in der Übermittagsbetreuung bereits einige Projekte ins Leben gerufen, zum Beispiel kreative Angebote wie das Maskennähen oder das Werkeln mit Holz. Außerdem haben die Beiden als kleine Überraschung für die Schülerinnen und Schüler einen Adventskalender gestaltet, in dem jeder Schüler und jede Schülerin ein Türchen öffnen durfte. „Sowohl Lena Nowack als auch Lioba Tenbohlen sind wertvolle Unterstützerinnen in der täglichen Arbeit. Ihre besonnenen, ruhigen und kreativen Persönlichkeiten eröffnen neue Möglichkeiten, die insbesondere den Schülerinnen und Schülern zugute kommen.“, freut sich Janina Enning.

Für Lena Nowack endet das Semesterpraktikum im Februar, Lioba Tenbohlen bleibt der Schule noch bis zum Sommer erhalten. „Ich beende das Praktikum mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich habe die Schülerinnen und Schüler sehr ins Herz geschlossen und konnte sehr viel lernen. Andererseits starte ich jetzt auch ins Berufsleben, worauf ich mich sehr freue, und werde diese wertvollen Erfahrungen mitnehmen“, resümiert Lena Nowack.

Wer Interesse an einem Semesterpraktikum für angehende Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen hat, kann sich direkt bei Janina Enning melden (enning-j@bistum-muenster.de,  0 25 02/ 22 16 22).

Interessierte an einem Bundesfreiwilligendienst melden sich ebenfalls bei Janina Enning oder bei der Freiwillige Soziale Dienste (FSD) GmbH in Münster (info@fsd-muenster.de,   02 51/38 45 02-0).