Einweihung des Erweiterungsbaus

Einweihung des Erweiterungsbaus.
Einweihung des Erweiterungsbaus.

Schule im Wandel

Genutzt werden die Räume des Erweiterungsgebäudes schon seit Beginn des Schuljahres. Eingeweiht wurde der Neubau am  Donnerstag den 29.01.15. Dazu war Weihbischof Dieter Geerlings in die Liebfrauenschule gekommen, wo er zunächst gemeinsam mit Dechant Norbert Caßens von der Pfarrgemeinde St. Martin und Pfarrer Manfred Stübecke von der evangelischen Friedenskirchengemeinde einen Gottesdienst hielt.
Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Wandlung“ und betrachtete die biblische Geschichte von Zachäus. Obwohl dieser ein Sünder war, habe Jesus zu dem im Baum sitzenden auf- und nicht auf ihn herabgeschaut. Dazu sagte Bischof Geerlings: „Jesus hatte kein Problem damit, dass Menschen unterschiedlich sind. Wir hingegen müssen uns auch in dieser Hinsicht wandeln.“
Veranschaulicht wurde die Geschichte von Zachäus durch die Schüler und Schülerinnen des Faches „Darstellen und Gestalten“ der Klasse 6, die die Geschichte als Standbilder in vier unterschiedlen Varianten darstellten.
Nach dem Gottesdienst segnete der Weihbischof die neuen Räume und die Kreuze, die zukünftig in den Klassenzimmern hängen werden.
Bei der anschließenden Besichtigung der neuen Räume zeigten sich die Gäste beeindruckt und manch einer suchte nach der guten alten Kreidetafel. Vergeblich, denn die Räume sind mit neuester Smartboardtechnologie ausgestattet, die zeitgemäße Lehr- und Lernmethoden ermöglicht.

Bei der späteren Feierstunde wurde immer wieder das Motto des Tages „Wandel“ aufgegriffen. Die Erweiterung der Schule bringe auch einen Wandel des Bildungsauftrags mit sich, betonte Dr. William Middendorf, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Bischöflichen Generalvikariat, da in der Sekundarschule Kinder mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam unterrichtet werden.

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider betrachtete in seiner Rede den Wandel der Schullandschaft in der Gemeinde Nottuln. Er verwies auf die gute Zusammenarbeit der Liebfrauenschule und des Gymnasiums und betonte, dass in beiden guter und lebensnaher Unterricht angeboten werde. Er wendete sich an die Eltern mit den Worten: „Seien Sie froh, dass Sie Ihre Kinder in Nottuln zur Schule schicken können“.

Dies wurde auch durch die Worte der Schulpflegschaftsvorsitzenden Barbara Geßmann hervorgehoben. Sie betonte, dass die Kinder sich an der Liebfrauenschule wohl fühlen und dankte dem Schulträger und der Gemeinde im Namen der Eltern für den „Wandel“ zur Sekundarschule.

Schulleiter Ulrich Suttrup betonte, dass der Wandel der Liebfrauenschule in dem Tempo der letzten Jahre, eine große Herausforderung auch für das Kollegium sei. Die Fortbildungsbereitschaft und das Engagement des Kollegiums seien der Motor, der die Schule in Gang halte.
Der Schulleiter nutzte die Gelegenheit aber auch, Wünsche zu formulieren, denn schon jetzt gebe es neuen Raumbedarf.
So wachse zwar das Personal, nicht aber die Größe des Lehrerzimmers. Er wünsche sich zudem auf dem Schulgelände eine Werkstatt für den Arbeitslehre-Unterricht, einen Raum für die SV und eine Bühne für die Kurse „Darstellen und Gestalten“.

Abgerundet wurde der festliche Vormittag durch viele musikalische und tänzerische Beiträge, mit denen die Schüler und Schülerinnen den Gottesdienst wie auch die Feierstunde mitgestalteten.