Endlich wieder auf großer Fahrt!

Eis für alle! Im letzten Jahr hatte die Klasse 6a in einem Wettbewerb 100 Euro gewonnen. Nach Beschluss der Klasse wurde die Hälfte der Summe für vom Krieg betroffene Kinder in der Ukraine gespendet und der Rest in ein Eis investiert. Mmh ledcker!r
Eis für alle! Im letzten Jahr hatte die Klasse 6a in einem Wettbewerb 100 Euro gewonnen. Nach Beschluss der Klasse wurde die Hälfte der Summe für vom Krieg betroffene Kinder in der Ukraine gespendet und der Rest in ein Eis investiert. Mmh ledcker!r

6er Klassenfahrt zum Dümmer See

Eigentlich war die Klassenfahrt schon im 5. Schuljahr geplant, musste aber coronabedingt verschoben werden. Umso größer war die Freude nun, dass es mit dem Ausflug geklappt hat. Knapp 75 Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs der Liebfrauenschule machten sich mit sieben Begleitpersonen auf den Weg in das Jugend- und Freizeitzentrum in Dümmerlohausen.

Zweieinhalb Tage Spiel und Spaß standen auf dem Programm. Das weitläufige Gelände der Unterkunft bot den Schülerinnen und Schülern vielfältige Sportmöglichkeiten wie Fußball, Basketball und Beachvolleyball. Auch der Spielplatz und die angrenzende Eisdiele wurden häufig frequentiert. Wer es lieber ruhiger mochte, konnte auf eine große Auswahl an Gesellschaftsspielen zurückgreifen. Hier waren die Klassiker sehr beliebt, z. B. „Mensch-ärgere-dich-nicht“, aber auch „Werwolf“ oder „Twister“. Am Tischkicker waren die Lehrkräfte geschätzte und gefürchtete Gegner. Im Klassenverband spielten die Schülerinnen und Schüler jeweils das sogenannte Chaosspiel, bei dem auf dem Gelände versteckte Zahlen gesucht werden mussten, auf denen sich ein Codewort verbarg. Konnte dieses benannt und die dazugehörige Aufgabe erfolgreich absolviert werden, musste die nächste Zahl gewürfelt werden bis eine Gruppe schließlich als Sieger hervorging.

Am zweiten Tag überquerten der ganze Jahrgang den Dümmer See in gemächlichem Tempo mit zwei Motorbooten. Auf der anderen Seite des Sees wurde ausgiebig gepicknickt und gespielt, bevor dann zu Fuß die fünf Kilometer lange Strecke zurückgewandert wurde. Während einige Jungen in rasantem Tempo zurückjoggten, kehrten die letzten Wanderer erst 30 Minuten später mit Blasen an den Füßen, aber aus eigener Kraft in die Unterkunft zurück.

Nach kurzer Erholung gab es noch für alle, die mochten, die Möglichkeit, in kleinen Booten für maximal fünf Personen auf dem See zu rudern. Hier stellte sich für viele überraschenderweise heraus, dass das nur mit Teamwork gelang, andernfalls kam man nicht vom Fleck und nicht ans Ziel. Manch einer war im Anschluss sogar froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Die Abende verbrachten die Sechstklässler bei Lagerfeuer und Stockbrotbacken und einem Filmangebot. Was sich in den Nächten auf den Zimmern der Mädchen und Jungen abspielte, bleibt ihr Geheimnis. Geschlafen wurde in der ersten Nacht wenig, in der zweiten Nacht aber umso besser und länger, das ist zumindest der Eindruck der Lehrkräfte.

Kristina Kruse und Daniela Smolka, Klassenlehrerinnen der 6a, ziehen abschließend ein positives Fazit: „Es ist toll, dass Klassenfahrten endlich wieder stattfinden können. Die größte Belohnung für die organisatorischen Anstrengungen im Vorfeld sind die vielen strahlenden Kindergesichter, in die man blickt.“

Text und Foto: Daniela Smolka