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Hospitation der Grundschulen

Bei ihrem Rundgang durch die Schule erhielten die Grundschülerinnen und -schüler Einblick in unterschiedlichste Räume. Hier zeigen die Paten ihren Gästen den Kiosk.
Bei ihrem Rundgang durch die Schule erhielten die Grundschülerinnen und -schüler Einblick in unterschiedlichste Räume. Hier zeigen die Paten ihren Gästen den Kiosk.

„Heimlicher“ erster Schultag für Viertklässler

Besondere Freude herrschte in dieser Woche an der Liebfrauenschule, denn nach dem Ausfall im Vorjahr konnten nun die Viertklässler der Nottulner Grundschulen wieder zur Hospitation an die Sekundarschule kommen. Den Beginn machte die St. Martinus Grundschule, gefolgt von der Sebastian Grundschule Darup und der Astrid-Lindgren-Schule. Circa 130 Schülerinnen und Schüler folgten der Einladung. Die Appelhülsener Marienschule musste ihren Besuch leider coronabedingt absagen.

Zunächst begrüßten der Schulleiter Heinrich Willenborg und Maike Stahl, Abteilungsleiterin für die Jahrgänge 5-7, ihre Gäste im Zentrum der Schule. Dann wurden die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen aufgeteilt. Gemeinsam mit zwei bis drei Paten aus den 10. Klassen machten sie eine Führung durch das Gebäude und über das Schulgelände. Sie erhielten so Einblick in verschiedene Klassen- und Fachräume wie den Technik-, den Informatik- oder den Biologieraum. Außerdem besuchten sie auch das Nebengebäude mit der Bibliothek und dem Musikraum, das ehemalige Internatsgebäude mit den großzügigen Räumen für den Unterricht im Fach Darstellen und Gestalten und die Turnhalle. Bei der Führung durfte auch ein Blick in die Kantine „McSchmeck“ mit der Küche für den Unterricht im Fach Hauswirtschaft sowie in die Übermittagsbetreuung nicht fehlen. In lockerer Atmosphäre kamen die Grundschülerinnen und -schüler unterwegs mit ihren Paten ins Gespräch, beispielsweise über Haustiere, Computer oder Geschwister, die bereits die Sekundarschule besuchen. Fragen wie „Wie viele Fächer hat man in der 5. Klasse?“ oder „Wie funktioniert der Vertretungsplan?“ wurden geduldig beantwortet. Auch das ein oder andere „Geheimnis“ wurde gelüftet, zum Beispiel, dass im Biologieunterricht Spinnenbeine unter dem Mikroskop untersucht werden.

Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, wiederum in Kleingruppen im Unterricht unterschiedlichster Fächer zu hospitieren und so den Unterrichtsalltag an der Liebfrauenschule kennen zu lernen. Eine Gruppe, die den Matheunterricht von Fachlehrer Phillipp Roberg in der Klasse 6a besuchte, zeigte sich begeistert, denn hier wurde Bruchrechnen mit dem sogenannten „LÜK-Kasten“ geübt und die Aufgaben von Schüler zu Schüler vermittelt. Wer das kleine Einmaleins beherrschte, konnte gleich mitrechnen.

Nach zwei Unterrichtsstunden endete der jeweilige Besuch. Für den ein oder anderen Gast war dies sicher schon der erste „heimliche“ Schultag an der Liebfrauenschule. Sehr gerne begrüßt Abteilungsleiterin Maike Stahl die Eltern der Viertklässler zu einem Informationsabend am Donnerstag, 13.01.2022, um 19.30h. Ob der Informationsabend in Präsenz oder digital stattfinden kann, wird rechtzeitig auf der Schulhomepage, in den sozialen Medien und in den Westfälischen Nachrichten bekannt gegeben. Dasselbe gilt auch für den Nachmittag der offenen Tür, der regulär am Freitag, 14.01.2022 von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr stattfinden soll. Die Anmeldungen für das neue Schuljahr finden dann in der Woche nach den Halbjahreszeugnissen von Montag, 31.01.2022 bis Donnerstag, 03.02.2022 von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr und am Freitag, 04.02.2022 von 8.00 Uhr bis 14 Uhr statt.

Text und Foto: Daniela Smolka