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Mobile Luftfilteranlagen

Oliver und Viola aus der 5a, Klassenlehrerin K. Kruse und der stellvertretende Schulleiter T. Heck beim „Test“ der Luftfilteranlage.
Oliver und Viola aus der 5a, Klassenlehrerin K. Kruse und der stellvertretende Schulleiter T. Heck beim „Test“ der Luftfilteranlage.

Gut gerüstet gegen Corona

Passend zum Winteranfang schafft Liebfrauenschule mobile Luftfilteranlagen an

Große Freude herrscht an der Liebfrauenschule über die Anschaffung von insgesamt zehn mobilen Luftfilteranlagen. Sie sind auf Initiative des Schulträgers, dem Bistum Münster, angeschafft worden und seit einigen Tagen in ausgewählten Räumen im Einsatz.

Die Luftfilteranlagen ergänzen die bereits getroffenen Hygienemaßnahmen der Sekundarschule, um einer Ansteckung mit dem Corona-Virus vorzubeugen. Einige Klassenräume können nämlich aus baulichen Gründen nur schlecht belüftet werden, sei es, weil sie beispielsweise am Ende eines innenliegenden Flures liegen, weil sie nur Schiebetüren zur Lüftung haben oder weil sie einfach verhältnismäßig klein sind. Hier schaffen die Luftfilteranlagen der Firma Hengst im Wert von insgesamt fast 30.000 Euro effektive Abhilfe. Nach Angaben des Herstellers reduzieren die Geräte die Konzentration von Feinstaub, Pollen, Bakterien, Pilzsporen und eben auch Viren in der Luft, indem 99,995 % dieser Partikel herausgefiltert werden. Das Umweltbundesamt macht aber in seinen „Empfehlungen zu Luftaustausch und effizientem Lüften zur Reduzierung des Infektionsrisikos durch virushaltige Aerosole in Schulen“ darauf aufmerksam, dass die Luftfilter kein Ersatz, sondern allenfalls als Ergänzung zum aktiven Lüften geeignet sind. Ein entscheidender Vorteil ist jedoch, dass die Räume nur noch in den Pausen gelüftet werden müssen und so bei winterlicher Witterung weniger stark auskühlen. Zum Erhalt der Leistungsfähigkeit sollen die Geräte nun im Abstand von sechs Monaten regelmäßig fachgerecht gewartet und ihr Filter ausgetauscht werden. Der stellvertretende Schulleiter Thorsten Heck zeigt sich begeistert von der Neuanschaffung und beschreibt das Betriebsgeräusch folgendermaßen: „Das Summen wirkt nicht unangenehm, es ist vergleichbar mit einer Klimaanlage in einem Hotelzimmer. Im Unterrichtsprozess ist es kaum wahrnehmbar.“ Selbst die Bedienung ist denkbar einfach: mit einem Tastendruck wird das Gerät eingeschaltet und über einen Drehknopf wird die Leistung je nach Raumgröße eingestellt.

Neben den mobilen Anlagen freut sich die Liebfrauenschule auch über drei stationäre Belüftungsanlagen, die im Zuge von Umbauarbeiten an der Außenfassade in drei naturwissenschaftlichen Fachräumen eingebaut wurden. Da dabei auch Dacharbeiten vorgenommen werden mussten, konnten diese Geräte unkompliziert an der Raumdecke montiert werden, sie haben einen eingebauten CO2-Sensor und arbeiten vollautomatisch. Die Anlagen saugen Luft aus dem Raum ab und sorgen für eine erneute Frischluftzufuhr, ohne dass die Räume durch häufiges Lüften auskühlen.

Trotz des Einsatzes der neuen Gerätetypen gilt jedoch weiterhin die Maxime: alle Lehrer und Schüler müssen während des gesamten Schultages im Gebäude und auf dem Schulgelände einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Text und Foto: Daniela Smolka