Praktikant für einen Tag

Melina beim Tagespraktikum zum Beruf
Melina beim Tagespraktikum zum Beruf "Pferdewirtin".

Praktikant für einen Tag – Berufsfelderkundungen in Klasse 8

Einfach mal reinschnuppern! Das war die Devise für die Achtklässler der Liebfrauenschule Nottuln am 26. April. Die Initiatoren dieser Berufsfelderkundungen, die im Rahmen des Programmes „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf“ organisiert werden, erhoffen sich durch diese und ähnliche praxisorientierten Maßnahmen, dass Schülerinnen und Schüler schon relativ früh in ihrem Schülerleben die verschiedenen Branchen und Berufsgruppen näher kennenlernen.

Hier einige Schülerberichte:

Mein Tag beim Bauhof des Kreises Coesfeld

Mein Vater ist Straßenwärter und ich wollte für einen Tag einmal seinen Beruf kennenlernen. Mit meinem Vater zusammen stand ich also schon recht früh um 5 Uhr auf, da um 6:10 Uhr bereits Arbeitsbeginn ist. Als wir am Bauhof ankamen, wurde ich sehr freundlich begrüßt.

Alle Mitarbeiter mussten orangefarbene Warnkleidung anziehen und auch ich bekam natürlich eine Warnweste. Ich durfte mit meinem Vater auf dem Unimog mitfahren. Unsere Aufgabe war es, mit dem Unimog die Straßen zu fegen, was manchmal schwierig war, weil Absperreinrichtungen oder sonstige Hindernisse im Weg standen. Dann mussten wir von Hand mit dem Straßenbesen fegen.

Gegen 12 Uhr machten wir eine Mittagspause. Danach fuhren wir mit dem Unimog zur „Baggerkolonne“ um dort anschließend die Straßen zu säubern. Mein Tag endete damit, dass wir unser Fahrzeug sauber machten. Es war ein interessanter Tag für mich und ich habe viel über den Beruf meines Vaters gelernt.

(von Josefine, Klasse 8a)

Berufsfelderkundung bei der Firma d.velop

Ich habe meine eintägige Berufsfelderkundung bei der Firma d.velop absolviert. Die Firma d.velop hat ihren Hauptsitz in Gescher und programmiert und entwickelt sowohl Webseiten als auch Software.

Zunächst haben wir (20 Mädchen und ich) einen Vortrag über die Firma gehört. Im Anschluss daran wurden wir über das Firmengelände geführt. Danach gab es Frühstück für alle. Nach der Pause wurden wir in Zweierteams eingeteilt und haben einen Paten für den Tag zugewiesen bekommen. Mit dem Paten sind wir dann in ein Büro gegangen. Dort durften wir zu zweit mit Hilfe einer Anleitung selber unsere eigene Webseite programmieren. Um eine Webseite zu programmieren, benötigt man viele verschiedene Formeln. Es war sehr interessant und spannend zu erfahren, welche Formeln nötig sind und wie man diese richtig einsetzt, um eine Webseite aufzubauen. Ich habe somit einen guten Einblick bekommen, wie viel Arbeit hinter so einer Webseite steckt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen haben wir noch weiter an den Webseiten gearbeitet und sind dann zurück in den Gemeinschaftsraum gegangen. Dort haben wir einen Vortrag über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im IT-Bereich gehört.

Mir hat der Tag bei d.velop sehr gut gefallen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und vor allem war er sehr informations- und lehrreich. Leider ging dieser tolle Tag viel zu schnell vorüber.

(von Pia, Klasse 8a)

 Mein Tagespraktikum bei der Deckstation Kappel

Am 26. April absolvierte ich mein Schnupperpraktikum bei der Deckstation Kappel in Senden. Besonders interessierte mich dort die Ausbildung junger Pferde. Ich durfte mir einen ganzen Tag lang die Arbeit auf dem Hof anschauen und auch mithelfen. Besonders habe ich dabei den Ausbildungsberuf der „Pferdewirtin“ erkundet.

Meine Arbeitszeit war von 8:30 bis ca. 16:00 Uhr. Zuerst wurde das zu betreuende Pferd auf die Weide gebracht. Es blieb für fünf Stunden draußen. Während dieser Zeit habe ich in der Stallgasse das nächste Pferd geputzt, gesattelt und getrenst. Dann wurde das Pferd an die Reiterin übergeben. Nun hatte ich Zeit, mir eine Reitstunde anzusehen. Nach der Reitstunde wurde das Pferd abgespritzt und in die Box zurückgebracht.

Die Box des ersten Pferdes mit dem Namen „Friedenstraum“ habe ich anschließend gesäubert und mit frischem Stroh versehen. Dann wurde „Friedenstraum“ von der Weide geholt und in seine Box gebracht. In diesem Rhythmus ging es noch eine Zeit lang weiter, bevor wir nach einer kurzen die jungen Pferde füttern und beschäftigen mussten.

Besonders gut hat mir der Reitunterricht und der Umgang mit den jungen Pferden gefallen. Es war ein sehr schöner Tag, an dem ich sehr viel Neues gelernt habe. Ich kann nur jedem Pferdeliebhaber diesen tollen Beruf empfehlen.

(von Melina, Klasse 8b)