Romfahrt 2017

rom_2017
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„Rom ist immer eine Reise wert“ – so dachten sich einige Eltern von Liebfrauenschülern vor etwa einem Jahr. Und weil die letzte große Schulreise der Liebfrauenschule schon einige Jahre her war, ergriffen sie die Initiative und schlugen der Schulleitung vor, erneut mit der Schulgemeinschaft nach Rom aufzubrechen. Das war der Auftakt für die vierte Schulfahrt der Liebfrauenschule nach den Jahren 2002, 2007 und 2012.
Die Idee fand großen Anklang,  nicht nur bei dem damaligen Schulleiter Ulrich Suttrup, sondern auch bei insgesamt 318 Teilnehmern: Schülern, Eltern, Lehrern, Familien, Ehemaligen und Freunden der Liebfrauenschule. Hierzu gehört auch eine Gruppe von Bewohnern der Einrichtungen des Stiftes Tilbeck, die sich gemeinsam mit drei Betreuerinnen angemeldet hatte.

So ging es am 20. Oktober mit dem Flugzeug oder einem von insgesamt 6 Bussen auf große Fahrt zum Campingplatz Fabulous in der Nähe von Rom, wo nicht nur Reisende der Liebfrauenschule, sondern auch Kirchengemeinden aus Münster und Lüdinghausen ihr Lager aufgeschlagen hatten.
Organisiert wurde die Schulreise wie in den vergangenen Jahren von dem bewährten Team der Firma Höffmann in Vechta, die für Unterkunft und Verpflegung ebenso umsichtig sorgte wie für alle Fahrten. Die Busse standen auch vor Ort zur Verfügung, so dass es den Reisenden bequem ermöglicht wurde, an den zur Verfügung stehenden fünf Tagen Rom zu Fuß und mit dem Bus zu erkunden.  Damit alle organisatorischen Fragen für eine so vielköpfige Gruppe verlässlich geklärt werden konnten, gab es allabendlich eine kurze Zusammenkunft im „Amphitheater“ auf dem Campingplatz.

Neben Stadtführungen und Lichterfahrt gab es auch Zeit zur selbstständigen Erkundung der ewigen Stadt. Und so zog es gerade die jungen Teilnehmer der Reise nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten, sondern auch zu den angesagten Läden und zahlreichen Eisdielen. Daneben bestand an einem Ausflugstag die Gelegenheit, Assisi, Monte Cassino und Pompeji zu besuchen.
Auf dem Campingplatz traf man sich dann zum gemeinsamen Essen, zum Gespräch oder zum Genießen der Abendsonne bei italienischem Wein auf den Terrassen der Wohnbungalows.

Einer der Höhepunkte der Reise war die Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom am 25.10. . Papst Franziskus kam den Gläubigen bei seiner Fahrt im Papamobil ganz nah, und er begrüßte die Reisenden der Liebfrauenschule aus Nottuln ausdrücklich. Die Begegnung mit dem Papst und Menschen der gesamten Weltkirche bleibt den Reisenden sicherlich in Erinnerung.
Beschenkt mit vielen Eindrücken und Begegnungen trat die Reisegruppe am Donnerstag, dem 26.10., die Heimreise an und war gesund, wenn auch vielleicht etwas müde, am Freitag wieder zuhause.

Dem alten und dem neuen Schulleiter der Liebfrauenschule, Ulrich Suttrup und Heinrich Willenborg, sind die Schulfahrten inzwischen eine liebgewordene Tradition, denn sie vertiefen die Beziehungen der Menschen in der Schule und in ihrem Umfeld. Vielleicht findet diese Tradition ja auch in einigen Jahren bei einer neuen Generation von Schülern, Eltern und Freunden der Schule eine Fortsetzung.