Schüler auf der Hannovermesse

Die Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule auf der Hannovermesse.
Die Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule auf der Hannovermesse.

45 Schüler und Schülerinnen der Liebfrauenschule haben sich auf den Weg zur Weltleitmesse der Industrie nach Hannover gemacht. Die Liebfrauenschule kam in den Genuss von den beiden Ausstellerfirmen aus dem Bereich Maschinenbau Jüke Systemtechnik GmbH, Altenberge und Arnskötter Präzisionstechnik GmbH, Greven nach Hannover eingeladen zu werden. Dieser Einladung - entstanden durch freundschaftlichen Kontakt von Christiane Schabos, stellvertretende Schulleiterin der Schule, zu Heinz Jürgens, Geschäftsführer der Firma Jüke- ist die Schule gerne gefolgt. Die 45 Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 wurden aufgrund ihres Interesses für Technik, Physik und Informatik ausgewählt.

In Hannover angekommen ging es zunächst an die beiden Ausstellerstände, um sich über die jeweiligen Arbeits- und Angebotsbereiche zu informieren. In einem intensiven Gespräch mit Martin Hovestadt, der zweite Geschäftsführer der Firma Jüke und den beiden begleitenden Lehrerinnen Christiane Gutbier und Christiane Schabos wurden die Berufsperspektiven der Schüler in einem mittelständischem Unternehmen diskutiert. Die Berufspalette ist groß und reicht vom Ingenieur bis zu verschiedenen Ausbildungsberufen, wie dem Feinmechaniker oder dem Systemelektroniker. Hierbei wurde deutlich, dass mit der notwendigen Motivation und dem Interesse für Technik auch bei einem Hauptschulabschluss eine Ausbildung gelingen kann, was für einige Schüler der Sekundarschule Perspektiven aufzeigt.

Bei einem dann folgenden Rundgang konnten die Schüler ihrem Interesse folgen. Viele von ihnen gingen in die Tec2you Halle. Tec2You ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Messe und „Deutschland – Land der Ideen“ mit Unterstützung von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Ziel ist es, junge Menschen für technische Ausbildungen und Studiengänge zu begeistern. Hier konnte man bspw. virtuell Surfen oder gegen einen Computer Tischtennis spielen. Insgesamt war das Austellerangebot so riesig, dass nicht einmal eine ganze Woche gereicht hätte um einen Überblick zu bekommen. Aber schon der eine Tag war für die technikinteressierten Schüler und Schülerinnen faszinierend.

von Ch. Schabos