Spielen für mehr Menschlichkeit

NAch einer kurzen Spielanleitung der Zehntklässler spielen die Schülerinnen und Schüler das Wurfspiel Moelky.
NAch einer kurzen Spielanleitung der Zehntklässler spielen die Schülerinnen und Schüler das Wurfspiel Moelky.

Spielen für mehr Menschlichkeit

Die Liebfrauenschule in Nottuln nimmt an einem Zertifizierungsverfahren „Humanitäre Schule“ teil. Die Klasse 10c absolvierte den zweiten Baustein für die Auszeichnung.

Die Liebfrauenschule möchte zum zweiten Mal als „Humanitäre Schule“ ausgezeichnet werden. Deshalb nimmt die Klasse 10c unter Leitung ihrer Politiklehrerin Eva-Maria Meyer an einer Zertifizierungskampagne des Jugendrotkreuz-Landesverbandes Westfalen-Lippe teil. Am Montag (3.06) wurde von den Schülerinnen und Schülern der zweite Baustein der Zertifizierung absolviert: Sie führten ein humanitäres Projekt für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a durch.

„Wo und wie möchten wir uns für Menschlichkeit engagieren?“ – mit dieser Frage setzte sich die Klasse 10c zum Beginn des zweiten Halbjahres auseinander. Sie entschieden sich ein Projekt für die Klasse 6 vorzubereiten und führten eine Spielemesse durch. Im Rahmen eines Themennachmittags stand die Stärkung der Klassengemeinschaft im Mittelpunkt. Die Klasse wurde in Gruppen eingeteilt und die Schülerinnen und Schüler durchliefen mehrere Spielstationen während des Nachmittages. Die Stationen waren vielfältig und sprachen unterschiedliche Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler an, sodass sich jeder oder jede miteinbringen konnte. So wurde der Teamgeist innerhalb der Klasse gestärkt.

Auf dem Schulgelände und im Gebäude der Leibfrauenschule befanden sich die unterschiedlichen Stationen. Die Spielstationen reichten von Fußball, Outdoor-Spielen, Brett- und Kartenspielen bis hin zu einem Quiz, bei dem die Schülerinnen und Schüler als Team gegeneinander antraten. Die Klasse 10c betreute die einzelnen Stationen und sorgte ebenfalls für Getränke und backte Waffeln im Zentrum.

„Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a waren begeistert. Sie lernten neue Spiele kennen und arbeiteten an ihrer Teamfähigkeit. Die Jugendlichen können die Schülerinnen und Schüler auf eine ganz andere Weise erreichen, als wir Erwachsenen. Durch diese Aktion wurde deutlich, dass es sich immer lohnt Jugendliche dabei zu unterstützen, sich für mehr Menschlichkeit einzusetzen“, bilanzierte die Lehrerin Frau Meyer.

Am 28. Juni findet das humanitären Projekte im Rahmen der Zertifizierungsfeier in Herne vom Jugendrotkreuz seine Würdigung. Hier stellen alle teilnehmenden Schulen ihre Projekte vor und erhalten ihre Auszeichnungen.

Die Schülerinnen und Schüler spielen gemeinsam Fußball mit den Schülern der zehnten Klasse.

Text und Foto: Eva.Maria Meyer