Tag der Nachhaltigkeit

Die 6c, eine von 12 Klassen, die am 08.07 Nottuln
Die 6c, eine von 12 Klassen, die am 08.07 Nottuln "besenrein" gemacht haben.

Wie die übrigen Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-7 beteiligte sich auch die Klasse 6c am Tag der Nachhaltigkeit an der Müllsammelaktion der Liebfrauenschule.
Die eine Hälfte der Klasse war für den Eckelskamp und die Franz-Hitze-Straße zuständig. Sie wurde von Klassenlehrerin Kristina Kruse begleitet und hatte eher wenig zu tun. Offensichtlich kümmern sich hier die Anwohner sorgfältig um ihre Umgebung.

Die andere Hälfte der Klasse folgte dem Verlauf des Nonnenbachs vom Potthof bis zur Bodelschwinghstraße und legte sich dort mächtig ins Zeug. Hier in den öffentlichen Bereichen des Grünzuges fanden die Schülerinnen und Schüler, die mit Co-Klassenlehrerin Daniela Smolka unterwegs waren, reichlich Müll. Sie scheuten sich nicht, die zum Teil steilen Böschungen des Nonnenbachs herunterzuklettern, obwohl diese mit Brennnesseln bewachsen sind. Der eine oder andere bekam auch dreckige und nasse Schuhe, was der guten Laune jedoch keinen Abbruch tat. In den Eimern und Säcken landeten jede Menge Bonbonpapier, Tetrapacks, Plastik- und Glasflaschen, Teile eines Kinderwagens, Sandspielzeug, Bälle, ein Rohr und, und, und.

Nach gut zwei Stunden trafen sich beide Gruppen auf dem Spielplatz an der Franz-Hitze-Straße wieder. Während der Großteil der Beteiligten sich dort entspannte, ging eine Kleingruppe zu Getränke Hoffmann. Dort erklärte Schülerin Lilly die Aktion, daraufhin wurden alle gesammelten Pfandflaschen anstandslos angenommen und zu Geld gemacht. Im nahe liegenden Discounter wurde das Pfandgeld in Eis für alle investiert. Die Klasse genoss die Belohnung, bevor sie geschlossen zur Schule zurück marschierte.

Die beiden Klassenlehrerinnen freuen sich: „Das Müllsammeln ist ein großer Erfolg für die Schüler, einfach, aber wirkungsvoll. Auch die vorbei radelnden Nottulner sowie Spaziergänger waren voll des Lobes angesichts des Engagements der Schülerinnen und Schüler, wodurch diese noch zusätzlich angespornt wurden.“

Text und Fotos: Daniela Smolka