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Abschluss 2008

Abschluss_08
Abschluss_08
Eine unvergessliche Zeit
 
-he- Nottuln. Unter dem Motto "Du musst nicht viel mitnehmen - nur das Richtige!" fand am Donnerstagnachmittag die Entlassfeier von 116 Schülerinnen und Schülern in der Liebfrauenschule statt.
Nach dem Gottesdienst in der St.-Martinus-Kirche mit Dechant Bernhard Tietmeyer und Pastorin Ingrid Stübecke fanden sich Schüler und Familien in der geschmückten Sporthalle der Realschule ein. Passend zum Ende der Schulzeit eröffnete die Schulband die Feier mit dem Lied "The Final Countdown", gesungen von Jennet Keßel und Jennifer Isken.

Christiane Schabos, stellvertretende Schulleiterin, stellte in ihrer Begrüßung fest: "Hier war sechs Jahre lang euer Lern- und Lebensmittelpunkt, ein Platz, wo man Freunde trifft. Außerdem bin ich genauso lange an der Schule wie ihr, wir sind hier zusammen groß geworden."
Den Eltern teilte sie mit, dass sie stolz auf ihre Töchter und Söhne sein könnten. "Von anfangs 89 Mitschülern seid ihr heute 116. Das zeigt, dass euch die Integration gut gelungen ist", lobte Christiane Schabos und wünschte den Entlassschülern für ihr zukünftiges Leben vor allem genug Zeit.
Bevor Bürgermeister Peter-Amadeus Schneider die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte, beeindruckte Querflötistin Verena Möhlenbrock mit einem Stück von Wolfgang Amadeus Mozart. Schneider: "Dass dies heute ein Abschied ist, ist nur die eine Seite der Medaille. Ich sehe auch die andere: Sie werden von der Gesellschaft sehnlichst erwartet, also geben sie ihr Salz und Pfeffer!"

Brigitte Arends gratulierte den Schülerinnen und Schülern im Namen der Elternschaft und wünschte ihnen alles Gute für ihre Suche - ganz nach dem diesjährigen Motto "Realmasutra: Wir gehen auf Stellungssuche".

Für den Abschlussjahrgang sprach Greta Bayer-Eynck, indem sie sich an den ersten Schultag an der Realschule erinnerte. "Damals dachte ich, dass wohl ein langer Weg vor mir liegen würde. Aber es war eine unvergessliche Zeit! Und das Beste kam am Schluss: Die Berlinfahrt. Auch die Tage der religiösen Orientierung haben die Stufe zu der gemacht, die sie jetzt ist: eine ganz besondere!"

Schulleiter Ulrich Suttrup hatte seine eigene Schultasche mitgebracht und zog Dinge heraus, die er den Schülern symbolisch mit auf den Weg gab: "Die Formelsammlung zeigt, dass ihr euer Wissen erst erwerben musstet, aber nun könnt ihr es auch mitnehmen." Eine Packung Taschentücher symbolisierte die Fähigkeit des Mitfühlens, die in den sechs Jahren erlernt und auch gezeigt worden sei. Dann durften sich die Schülerinnen und Schüler ihre lang ersehnten Abschlusszeugnisse aus den Händen des Schulleiters und der jeweiligen Klassenlehrer abholen, sicher mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Zum Abschluss hatten sich Lehrerin Susanna Martins und die Schulband noch ein passendes Stück ausgesucht, "I can see clearly now", das sie eindrucksvoll vortrugen und die Stimmung der Schulabgänger sicher traf.