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Afrikatag 2016

Neuntklässler Seraph in der
Neuntklässler Seraph in der "Crêperie du ciel" Foto: D. Smolka

Einen Tag vor Ausgabe der Zeugnisse findet schon traditionell der Afrikatag der Liebfrauenschule statt. Während die Schüler der Klassen 5-7 bei einem Sponsorenlauf aktiv sind, engagieren sich die Acht- und Neuntklässler im Familien- bzw. Freundeskreis oder in einem Unternehmen ihrer Wahl. Alle sammeln so Spenden, die der Partnerschule in Jeçua in Mosambik zu Gute kommen.

Daniela Smolka, Klassenlehrerin der 9b, besuchte stellvertretend zwei ihrer Schüler in Münsteraner Betrieben.
Schülerin Julia Upmann verbringt den Tag an der Hammer Straße im Friseursalon „Schnittpunkt“ von Ulrike Hanewinkel. Verschiedenste Tätigkeiten sind von Julia zu erledigen: Wickler entfernen, Farben auswaschen, fegen, Handtücher falten und nebenbei die kleine Sophia, Tochter einer Kundin, betreuen.

Mitschüler Seraph Exner dagegen verrichtet seinen sozialen Dienst in der „Crêperie du ciel“ im Schatten der Clemenskirche. Im Restaurant von Konditormeister Jürgen Exner werden Crêpes, Galettes und andere französische Speisen und Getränke angeboten. Bereits am frühen Morgen begleitete Seraph seinen Vater zum Einkauf im Großmarkt. Danach standen vorbereitende Arbeiten wie Erdbeeren und Mozzarella schneiden, Salat waschen und Pfifferlinge putzen auf dem Programm. Unter den wachsamen Augen von Vater Jürgen bereitete Seraph zur Mittagszeit den ersten Crêpe des Tages zu, den Lehrerin Daniela Smolka probieren durfte: mmh, mit Zimt, Zucker und Erdbeeren, extraordinaire!

Jürgen Exner und Ulrike Hanewinkel, deren Kinder ebenfalls die Liebfrauenschule Nottuln besuchten, unterstützen gerne die gute Sache. Während Ulrike Hanewinkel den Einsatz von Julia Upmann mit 50 Euro honoriert, zahlt Jürgen Exner den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde.

Diesen beiden und allen anderen Spendern ein herzliches Dankeschön.

Text und Fotos: Daniela Smolka