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Fördern - Inklusion: Ja, verantwortet!

An der Liebfrauenschule liegen Erfahrungen mit Kindern mit Förderbedarf in den Bereichen Autismus, Hören und Kommunikation, Körperliche und motorische Entwicklung,  Sehen und Sprache vor. Zurzeit werden in allen Jahrgangsstufen der Sekundarschule  Kinder mit Förderbedarf in einem dieser Bereiche zielgleich unterrichtet.

Zum Schuljahr 2015/16  haben wir egonnen, den Förderschwerpunkt  Lernen aufzubauen. Zwei Stellen für Förderlehrerinnen sind schnell besetzt worden. Schon bei der Aufnahme von Kindern mit dem Förderbedarf Lernen wünschen wir uns die sonderpädagogische Unterstützung. Mit dem Einschulungsjahrgang 2015 ist der zieldifferente Unterricht gestartet.

Bei dieser vor uns liegenden Aufgabe können wir auf das weitreichende Engagement unseres Schulträgers, dem Bistum Münster, vertrauen.  Er wird die uns vom Land NRW zugeteilten Förderschullehrerstunden aus eigenen (Finanz-) Kräften ergänzen.

So wird die Liebfrauenschule noch weitere Stunden von Sozialpädagogen und – bei Bedarf – von heilpädagogisch ausgebildeten Betreuungskräften erhalten.
 
Im Jahr 2009 unterzeichnete die Bundesregierung die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Dieser Vereinbarung wissen wir uns verpflichtet. Jeder Schülerin, jedem Schüler unserer Schule soll das Gefühl vermittelt werden, ein wichtiger Teil der Klassen- und Schulgemeinde zu sein. Dabei legen wir großen Wert darauf, den Förder- und Unterstützungsbedarf jedes einzelnen Kindes zu erkennen und es entsprechend seiner individuellen Stärken und Schwächen bestmöglich zu fördern.
Dabei wird erlebbar, dass unsere SchülerInnen, Eltern und Lehrer in den unterschiedlichsten Bereichen neue, vielfältige Erfahrungen machen:
• Akzeptanz von Anderssein
• Erweiterung sozialer Kompetenzen
• Entwicklung von Verständnis und Toleranz
• Auseinandersetzung mit dem Begriff „Leistung“
• Einblick in alternative Erziehungskonzepte
• Reflexion unterrichtlicher Prozesse
 
Als Voraussetzung für gelingenden Gemeinsamen Unterricht halten wir folgende Qualitätsstandards für erforderlich:
• Optimierung der Unterrichtspraxis durch Verknüpfung von Sichtweisen aus Regel- und Förderschulpädagogik
• Teamteaching (zeitweise) als festen Bestandteil unterrichtlicher Arbeit
• Angemessene sächliche und personelle Ausstattung
• Ausbau der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Förderschulen, Fachärzten, Therapeuten und Jugendhilfeeinrichtungen
In Anbetracht der Anforderungen, die eine Schule im Aufbau insgesamt stellt, ist die Öffnung der Schule für den Förderschwerpunkt Lernen ein weiterer großer Schritt.