Sponsorenlauf am Afrikatag
„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“
Runde um Runde liefen sie, am Ende standen Lukas Frye bei den Jungen und Anna Herringer bei den Mädchen als die strahlenden Sieger beim diesjährigen Sponsorenlauf der Liebfrauenschule da. Gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern der Jahrgänge 5-7 sammelten sie so Spenden für die Partnerschule in Mosambik. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8-10 arbeiteten währenddessen im Familien- und Freundeskreis, in der Nachbarschaft oder bei Nottulner Unternehmen und trugen zum Gesamtergebnis bei.
Bei perfektem Laufwetter zerschnitt Schulpate Thomas Wendt – selbst begeisterter Sportler - am frühen Morgen das rote Band am Startpunkt und schickte die Läufer und Läuferinnen auf die circa zwei Kilometer lange Strecke. Dort wurden auch Lehrkräfte, Eltern und der Schulsozialarbeiter gesichtet. Jede Runde wurde mit einer neuen elektronischen Zeitmessung erfasst. Aber das Organisationsteam um Esther Cantama, Susana Martins und Franziska Versmold ging auf Nummer sicher und nutzte parallel die bewährten Stempelkarten. Auf dem Schulhof konnten sich die Sportelnden mit Äpfeln, Müsliriegeln und Kuchen stärken, die Schülervertretung bot Slush-Eis zum Kauf an und spendierte denjenigen, die 10 Runden gemeistert hatten, eine kostenlose Portion.
Die Spenden gehen wie in jedem Jahr an das Mädcheninternat Lar Cristo Rei im mosambikanischen Jécua. Für die gut 80 Mädchen, die dort lernen und leben, sind die Spendengelder existentiell wichtig. Insofern ist das Motto des Laufes „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“, gut sichtbar am neuen Zielbogen lesbar, sehr passend gewählt.
Zum Abschluss der Veranstaltung moderierte Schulleiter Heinrich Willenborg die Siegerehrung. Die erfolgreichsten Jungen und Mädchen erhielten Gutscheine des Sportgeschäftes Decathlon und den Applaus der Schulgemeinschaft. Insgesamt kamen die Schülerinnen und Schüler auf 2700 gelaufene Kilometer, was einer engagierten Leistung von 13,5 km pro Person entspricht. Die Klasse 5c hat mit runden 400 km die meisten Kilometer erlaufen. Lehrerin Esther Cantama zog folgendes Fazit: „Es ist sehr erfreulich zu sehen, wie der sportliche Teamgeist alle Schülerinnen und Schüler für ein gemeinsames Ziel inspiriert hat.“ Und Susana Martins vom Organisationsteam freut sich, „dass die Schülerinnen und Schüler bei bester Stimmung waren und ohne Verletzungen ins Ziel kamen.“ Gleichzeitig dankt die Schule allen Beteiligten und allen Sponsoren.
Text und Fotos: Daniela Smolka
